Aufbau des Ballons

Eine Ballonfahrt beginnt oft sehr zeitig am Morgen. Und das bedeutet, dass man noch viel früher am Treffpunkt sein muss. Als bekennender Langschläfer eine große Herausforderung!

Doch dieses Mal kam mir das Wetter sehr entgegen. Unser Start fand erst gegen 10:30 statt. Um 8:00 Uhr trafen wir uns bei Starnberg und fuhren gemeinsam nach Rottenbuch an der Ammer. Es schneite noch. Aber unser Pilot, Günther Härter, hatte die besten Informationen: Es sollte bald aufklaren und schließlich würde uns ein steter Nordwind aus 340 Grad in 5000 m Höhe erwarten, der bis hinüber in die oberitalienische Tiefbene kräftig blaßen sollte; ferner hätten wir wenig Wind am Startplatz und ebenso nahezu ideale Windverhältnisse in der Gegend von Treviso.

Aber wie gesagt, noch schneite es... eine perfekte Dramaturgie! Wir trafen gegen 9:00 Uhr an unserem Startplatz ein. Ein letzter Schneeschauer noch, dann klarte es auf. Nun wurde es ernst. Da jeder beim Aufbauen mithilft, schlüpften wir sogleich in unsere warme Kleidung. Die Bilderstrecke gibt einen Eindruck, was beim Start alles zu tun war...

Am verschneiten Startplatz
Ausbreiten der Hülle
Befestigung der Stahlseile
Der Korb
Luft in die Hülle
Der Ballon bläht sich auf
Und jetzt mit Feuer
Es kann losgehen