Rabenkopf

Rabenkopf von Süden aus gesehen
Rabenkopf von Süden aus gesehen

Steckbrief

Höhe: 1555 m

Ausgangspunkt: Parkplatz in Pessenbach an der Kreuzung von B11 und Ötzgasse (645 m).

Charakter des Weges: Leichter Aufstieg auf oft grobsteinigem Weg bis zur Orterer-Alm; unschwierig weiter zur Pessenbacher Schneid; ab hier zwei Varianten, die zur Rundtour kombiniert werden können: Im Aufstieg gehen trittsichere Bergsteiger wohl eher den steileren Weg über die Bergwachthütte zum Gipfel (am Schluss Drahtseilsicherungen), während für alle anderen der unschwierige, schöne Weg über die Staffelalm empfohlen sei. Im Abstieg über die Staffelalm (1321 m) zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: 910 Hm

Dauer: Aufstieg 2:30 h, Abstieg 2:00 h

Schwierigkeit: W2, W2-3 über die Nordseite

Wasserversorgung: Orterer-Alm und Staffelalm, falls geöffnet

Einkehrmöglichkeiten: Orterer-Alm und Staffelalm (Öffnungszeiten beachten)

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt: An der B11 südlich von Benediktbeuern auf halbem Weg nach Kochel liegt der kleine Ort Pessenbach. Unmittelbar westlich der Bundesstraße B11 an der Mündung der Ötzgasse liegt ein relativ großer Wanderparkplatz, der Ausgangspunkt für die Besteigung des Rabenkopfes ist.

Aufstieg: Vom Parkplatz quert man die B11 und schlägt den gegenüber liegenden Forstweg ein. Man mag den Weg hinauf zum Rabenkopf in zwei Abschnitte teilen: Einen eher im Wald und auf holprigen Wegen hinaufziehende erste Hälfte zur Orterer-Alm sowie eine weitaus interessantere zweite Hälfte zum Wegkreuz auf der Pessenbacher Schneid und weiter über den Nordsteig zum Gipfel. Wenig trittsichere Wanderer sollten anstelle des Nordsteiges den Weg über die Staffelalm auf der Südseite des Berges hinauf zum Gipfel nehmen. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Charakter der Rundtour (Aufstieg Nordseite, Abstieg über Staffelalm) auf den einzelnen Abschnitten.

Das Gipfelpanorama vom Rabenkopf ist dem vielfältigen Panorama vom Jochberg sehr ähnlich: Im Norden breitet sich das Voralpenland aus, das vom Kocheler Moos geprägt ist. Im Osten dominiert die Benediktenwand, im Süden sehen wir auf das Karwendelgebirge, rechts und links davon blitzen einige Spitzen des Alpenhauptkammes herüber und im Westen liegen Jochberg, Herzogstand, Heimgarten und in weiterer Ferne die Ammergauer Alpen.

Abstieg: Am besten steigt man über die Staffelalm ab. Ein Abstieg über die Nordseite ist für trittsichere Wanderer freilich kein Problem, sei aber wegen des steilen Weges nicht empfohlen. Sofern die Almen geöffnet sind, bietet sich eine Rast in der Staffel- oder Orterer-Alm an

Die Wegbeschreibung kann hier heruntergeladen werden.

Impressionen in Schwarzweiß

Hirschhörnlkopf
Schafreuter
Verschneite Almhütte

Gipfelaussichten

Voralpenland
Tutzing am Starnberger See
Kochelsee
Wettersteingebirge
Zugspitze
Benediktenwand
Staffelalm
Gipfelhang

Gipfelpanorama

Ein beschriftetes 360°-Gipfelpanorama ist im Buch Münchner Hausberge im Panorama und in meiner Faltblattsammlung in 150cm Breite erschienen.