Rofanspitze

Rofanspitze vom Sagzahn aus gesehen
Rofanspitze von oberhalb des Zireiner Sees aus gesehen

Steckbrief

Höhe: 2259 m

Ausgangspunkt: Parkplatz an der Talstation der Rofanseilbahn in Maurach (975 m).

Charakter des Weges: Zu Fuß auf unschwierigem Weg oder mit der Bergbahn zur Erfurter Hütte (1831 m); von dort weiterhin unschwierig zum Gipfel. Die Tour kann um diverse Nachbarberge erweitert werden, die jedoch meist nur auf deutlich schwierigeren Wegen bestiegen werden können.

Höhenmeter: 430 Hm ab Bergstation (1840 m) der Rofanseilbahn oder 1290 Hm von Maurach.

Dauer: 1:45 h im Aufstieg ab Bergstation oder 3:45 h ab Maurach; 1:30 h im Abstieg zur Bergstation oder 3:00 h vom Gipfel nach Maurach.

Schwierigkeit: W2

Wasserversorgung: s. Einkehrmöglichkeiten

Einkehrmöglichkeiten: An der Bergstation: Erfurter Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit, Almstüberl und Mauritzalm.

Am Gipfel

Wegbeschreibung

Aufstieg: In Maurach oberhalb der Talstation der Seilbahn beginnt unser Weg rechts einer Skipiste, bis man eine Holzbrücke über den Madersbach erreicht. An dieser Stelle folgen wir dem Bachverlauf und lassen die breite Forststraße rechts hinauf zur Buchauer Alm liegen. Zunächst gehen wir – zum Berg blickend – rechts am Bach entlang, queren ihn aber bald auf die andere Seite und steigen auf einem unschwierigem Wanderpfad entlang des Baches und später auch etwas weiter von ihm entfernt bergauf. Auf ca. 1350 m erreichen wir eine Forststraße, die von der Buchaueralm heraufkommt. Auf dieser Forststraße gehen wir ein paar Schritte bergab, folgen aber sogleich wieder einem Wanderweg zu unserer Linken. Er führt noch etwas durch den Wald, doch bald erreichen wir die Skipiste, der wir ein Stück weit folgen. Von nun an wird es sonniger. Schließlich erreichen wir die kleine Hochfläche um die Erfurter Hütte, die sich in Gesellschaft der Rofanseilbahn und einiger Hütten und Almen befindet. Im Sommer kann es hier oben recht voll sein und auch lauter zugehen. Der Weg zur Rofanspitze hat die Nummer 401 und ist gut beschildert. Zunächst geht es in eine kleinere Senke hinein und über den Grubasteig unschwierig zu den Grubahochmulden, die wir durchwandern. Die Grubalacke befindet sich in der größten dieser Mulden. Unterhalb des Roßkopfes zeigt uns der nächste Schilderbaum den Weg und führt uns zur Grubascharte, von der wir nun einen freien Blick zur Rofanspitze haben, an deren grasigen Südhängen wir nun hinaufsteigen.

Gipfelpanorama: Die fantastische Rundumsicht sollte man länger genießen. Wir nehmen die imposanten Nordwände des Rofan wahr, der Blick wandert auf den Zireiner See, den Inn und hinüber zum Wilden Kaiser sowie auf die verschneiten und vergletscherten Gipfel der Hohen Tauern, Zillertaler und Stubaier Alpen. Im Westen liegt das Karwendelgebirge und in dieser Richtung erkennen wir auch die Erfurter Hütte und die Bergstation der Rofanseilbahn.

Abstieg: Die Wanderung zur Rofanspitze wird gerne um Nachbargipfel erweitert. Sie werden über Klettersteige und Pfade erreicht, die deutlich schwieriger sind und Trittsicherheit und Schwindel-freiheit erfordern. Wer es gemütlich mag, geht im Abstieg den gleichen Weg wie im Aufstieg.

Die Wegbeschreibung kann hier heruntergeladen werden.

Am Madersbach
Oberhalb Buchaueralm
Bergstation
Ebner Joch
Haidachstellwand
Wegweiser
Grubahochmulden
Schilderbaum
Hungrige Dohlen
Grubascharte
Rofanspitze

Grubascharte

Grubascharte Panorama Fiebig Rofanspitze

An der Grubascharte öffnet sich der Blick auf Rofanspitze, Sagzahn und Vorderes Sonnwendjoch. Die Rofanspitze ist unschwierig auf dem Weg zu erreichen, der mit einer durchgezogenen Linie markiert ist. So mancher Bergsteiger wird vielleicht auch erst zum Sagzahn hinüber gehen wollen. Seine Besteigung führt im letzten Abschnitt durch Fels und erfolgt über einen technisch relativ unschwierigen, aber ausgesetzten (!) Klettersteig, der absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und am besten auch einen Klettergurt erfordert. Besondere Vorsicht ist bei Nässe und Schnee geboten! Der Weg zum Sagzahn ist oben im Bild mit einer gestrichelten Linie markiert. Vom Sagzahn kann man noch einen weiteren kurzen Abstecher - nunmehr unschwierig über einen sanften Bergrücken - zum Vorderen Sonnwendjoch machen.

Gipfelaussichten

Blick nach Osten
Vorderes Sonnwendjoch
Blick zum Hochiss
Zuckerhütl
Bettelwurf
Es wird dunkel
Die blaue Stunde

Ein beschriftetes 360°-Gipfelpanorama ist in meiner Faltblattsammlung sowie im Buch "Münchner Hausberge im Panorama" erschienen.