Hochblasse

Die Hochblasse vom Weitalpspitz aus gesehen; rechts der Aufstieg zum Roggentalsattel.

Steckbrief

Höhe: 1969 m

Ausgangspunkt: Parkplatz Ammerwaldalm (1100 m).

Charakter des Weges: Relativ unschwieriger Bergweg bis zum Roggentalsattel, danach unscheinbarer Pfad im steileren Gelände; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit in der letzten Passage notwendig. 

Höhenmeter: 870 Hm

Dauer: Aufstieg durch das Roggental 2:00 h, Abstieg über die Westseite 2:00 h.

Schwierigkeit: W3

Wasserversorgung: Keine Quellen

Einkehrmöglichkeiten: keine

Am Gipfelkreuz

Gipfelaussichten

Tannheimer Berge
Geierköpfe
Krähe
Aggenstein

Wegbeschreibung

Aufstieg durch das Roggental: Die meisten Bergwanderer nehmen diesen Anstieg, um hinauf zur Hochplatte zu gehen. Wir folgen der Beschriftung zur Hochplatte hinein in das Roggental auf schmalem Pfad, über eine bei Frost besonders rutschige Brücke auf die andere Bachseite und gelangen nach 40-50 Minuten an den Wandfuß der Hochplatte heran. Jetzt teilt sich der Weg: Links geht es zum Roggentalsattel, rechts zum Weitalpjoch hinauf. Wir halten uns links und steigen konsequent dem Roggentalsattel entgegen.

Den Weg zur Hochblasse weist kein Schild. Am Roggentalsattel folgen wir Pfadspuren nach Süden immer etwas rechts vom Grat haltend. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit werden nicht über alle Maßen beansprucht, doch sollte man ein gute Portion davon mitbringen. Der Pfad ist nie sonderlich steil oder ausgesetzt und führt durch meist grasiges Gelände. Öfters weichen wir etwas in den Westhang aus. Bereits nach 15 bis 20 min ab Roggentalsattel stehen wir am Gipfel der Hochblasse.

Gipfel: Im Gipfelbereich ist reichlich Platz - wer die Ruhe und Stille genießen will, breitet sich aus und legt sich ins Gras. Wir werfen einen Blick auf die nahe Hochplatte und ihren felsigen Grat, auf die Krähe oder hinüber auf die Geierköpfe. Nachmittags im Herbst steht die Sonne schon tief über den Lechtaler und Tannheimer Bergen und legt die vielen Bergrücken in wunderbare Schattierungen.

Abstieg: Vielleicht will man weiter zur Krähe oder zur Hochplatte: Dann nimmt man den gleichen Weg zurück zum Roggentalsattel und folgt dort der Beschilderung. Wer hinunter in den Ammerwald muss, dem sei der Abstieg über die Wiesen empfohlen, die sich vom Gipfel aus sanft nach Westen ausbreiten und im Herbst die gesamte Szenerie in Goldtöne tauchen. Wir gehen weglos mitten über die Wiesen, halten uns erst nach Südwest und später nach Westen, bald sehen wir den weiteren Verlauf des Rückens und eines Pfades vor uns, der zum Ochsenängerle hinunter führt. Dort treffen wir auf den Normalweg, der vom Roggentalsattel herunter zieht, folgen ihm und gehen somit auch bald wieder in die "richtige" Richtung, nämlich leicht gegen Osten. An einer Diensthütte erreichen wir den breiten Forstweg, der die Pöllat hinauf begleitet. Wir gehen auf diesem Weg das kurze Stück hinauf auf das wenig ausgeprägte Joch. Danach geht es den Schützensteig in einigen Kehren hinab nach Ammerwald.

Unten gezeigte Bilder:

Obere Reihe links: Wegführung vom Gipfel der Hochplatte aus gesehen. Man erkennt den letzten Teil des Weges vom Roggentalsattel zum Gipfel der Hochblasse. Obere Reihe rechts: Wegführung vom Gipfel des Weitalpjochs: Der gesamte Nordgrat der Hochblasse ist gut zu erkennen; der Weg verläuft öfters unterhalb des Grates durch die Westseite und ist daher nicht in allen Teilen vom Weitalpjoch einsehbar.

Mittlere Reihe: Blick vom Gipfel der Krähe auf den langen Westrücken der Hochblasse; auf dem unteren (bewaldeten) Teil des Rückens zieht eine Pfadspur hinunter; man blickt von der Seite auf dem Weg, der nicht direkt am nordseitigen Abbruch sondern mittig durch den flachen Rücken führt.

Untere Reihe: Vom Gipfel des Hohen Straußberges hat man einen schönen Blick auf die Hochplattengruppe. Der Abstieg von der Hochblasse über ihren sanften Westrücken ist gut einsehbar.

Hochblasse Fiebig
Hochblasse Fiebig
Hochblasse Fiebig

Die Wiesen der Hochblasse

Gipfelpanorama

Hochblasse Panorama Fiebig