Ein gutes Neues Jahr! Jahreswechsel 2017/2018 auf dem Wallberg

29. Dezember: Gilchinger Baggersee

Schneebad vor dem Sprung ins Wasser: Am Gilchinger Baggersee.

Im Gilchinger Baggersee war ich noch nie. Es wurde also mal Zeit, dem kleinen See einen Besuch abzustatten. Ich dachte schon, der See wäre gefroren, aber das Wasser war mit 4 Grad erstaunlich warm - das waren 3 Grad mehr als im Pilsensee vor 2 Tagen. Und dieser Unterschied ist erheblich. Dazu kam die wärmende Sonne. Gerlind machte Fotos.

27. Dezember: Im Strandbad am Pilsensee

Pilsensee, am Steg des Strandbades.

Ein sonniges Weihnachten geht zu Ende. Am 2. Feiertag schoben sich schon einige Wolken vor die Sonne. Es war tagsüber noch einigermaßen mild. Der Pilsensee hatte jedoch nur 1 Grad Wassertemperatur. Einige Teile des Sees lagen schon unter einer Eisfläche. Es ist herrlich, in das klare Wasser einzutauchen. Wir hatten den ganzen See und auch die gesamte Liegewiese des Bades für uns. Aber wir waren bescheiden, schwammen nur 50 Meter hinaus und legten uns danach auch nicht mehr in die Sonne.

26. Dezember: Erfrischung am Steininger Grundstück

Starnberger See, Steininger Grundstück. Von links nach rechts: Karwendelgebirge, Herzogstand/Heimgarten, Estergebirge und Wettersteingebirge.

Am Vormittag ist am Steininger Grundstück selbst an solch schönen Tagen noch wenig los. Sonne, Windstille und Bergsicht. Was will man mehr?

25. Dezember: Im Starnberger See bei Possenhofen

Über Weihnachten, ausgestattet mit etwas mehr Zeit, nutzte ich die sonnigen Tage für das tägliche Winterschwimmen. Es war wie so oft recht mild an den Feiertagen, tagsüber erreichten die Temperaturen an geschützten Stellen 10 Grad. Die Sonne lachte vom Himmel, stand zwar tief, sehr tief, aber wärmte ein wenig - vor allem tut sie dem Gemüt sehr gut. Und so genieße ich diese Tage und freue mich, nicht mehr bei Wind, Regen und Schnee, sondern bei Sonnenschein und blauem Himmel zu schwimmen.

Jedes Wochenende im Starnberger See

Starnberger See bei Possenhofen, Steg 3.

Im Dezember war ich jedes Wochenende einmal im Starnberger See, sei es am Steininger Grundstück oder in Possenhofen. Die Stege sind bei Westwind gut vor dem Wind geschützt, und die Aussicht auf die Berge ist bei klarer Luft und Sonnenschein immer ein Genuss.

Mit Stephan war ich aber auch mal an einem der lausigsten Dezembertage am See, es dämmerte bereits, die Wege zum See waren batzig, der Himmel trug grau, tiefe Wolken zogen über den See, es wehte ein unangenehmer Wind, jegliche Farben fehlten, und der Schneeregen war auch nicht einladend. In solchen Situationen träumt man vom warmen Kachelofen. Umso cooler, dass wir dennoch in den See gingen. Wir kamen erfrischt wieder heraus und hatten unseren Spaß dabei, dem Wetter ein Schnippchen geschlagen zu haben. Mit warmem Tee hielten wir unsere Stimmung hoch.

Im Wesslinger See – nach dem Schwimmen joggen wir nicht mehr: der Körper soll sich selber aufwärmen

Wir schwammen im Dezember jede Woche einmal im Wesslinger See. Neu war, dass wir im Gegensatz zum Vorjahr das nachträgliche Joggen wegließen. Das Joggen wärmte uns zwar schnell auf, aber es spricht auch einiges gegen das Joggen nach dem kalten Bad: Zum einen läuft es sich mit kalten Beinen nicht wirklich rund. Zum anderen wollten wir durch den Sport das Körperinnere nicht zu schnell mit dem kaltem Blut aus Beinen und Armen fluten.

Im Gegensatz zum Vorjahr hatten wir fast doppelt so lange Schwimmzeiten, so dass Beine und Arme kälter wurden als im vergangenen Winter. Solange wir im Wasser sind, behält der Rumpf seine Kerntemperatur bei, indem er die Durchblutung von Fingern und Zehen, dann Händen und Füßen, und schließlich von Armen und Beinen herunterfährt. Daher werden die Extremitäten recht schnell kalt, was wir im Wasser freilich auch merken. Das Schöne ist aber, dass wir im Wasser innerlich warm bleiben und uns daher meist sehr wohl fühlen.Während des Abtrocknens und Anziehens fährt der Körper die Durchblutung der Extremitäten langsam wieder hoch. Durch die bessere Durchblutung gelangt im Gegensatz zur Situation beim Schwimmen recht viel kaltes Blut ins Körperinnere, so dass man sich innerlich auf einmal kälter fühlt als zuvor im Wasser. Jetzt zu joggen ist nicht ratsam, da das kalte Blut dadurch noch schneller ins Körperinnere gelangen würde.

Also bewegen wir uns nach dem Bad nicht allzu viel und vertrauen auf die Aufwärmkünste des Körpers. Mit warmen Tee helfen wir etwas nach. Die ersten Male war uns nach dem Schwimmen einige Zeit recht kalt, aber je öfter wir diese Situation erlebten, desto besser gelang unseren Körpern das Aufwärmen. Der Körper passt sich an. Zum Monatsende vermissen wir das nachträgliche Joggen nicht mehr. Wir haben weiterhin unseren ungetrübten Badespaß.

10. Dezember: Interview mit der Süddeutschen Zeitung

Zwischenzeitlich wurde die SZ auf mich aufmerksam und traf sich mit mir zum Interview, nachzulesen hier. Es gab auch eine Fotosession und passend zur Szenerie wirbelten einige Schneeflocken vom Himmel, als ich im Wasser war. Derweil fröstelte es der Journalistin beim Zuschauen...

2. Dezember: Erstes Eis am Erlinger Weiher

Das Eis am Erlinger Weiher war unerwartet dick. Ich hatte ein Schwimmbrett mitgebracht, um das Eis zu brechen, aber es war zu mühsam. Und wieder hätte ich mich fast geschnitten. Vorsicht vor dem scharfkantigen Eis! Es ist beinahe so gefährlich wie zerbrochenes Glas. Ach ja: Das Wasser war mit etwa 1 Grad saukalt ;-) aber es hat Spaß gemacht. Kälter wird das Wasser nicht mehr.