18. März: Wo bleibt der Frühling?

Heute waren wir wieder mal am Erlinger Weiher. Das Eis von Ende Februar ist längst getaut. Heute bot sich uns eine friedlich Szenerie: grauer Himmel, graue Vegetation mit etwas Schnee, ein grau-glänzender See. Das Wasser hatte 2,5 Grad, die Luft -2,5 Grad. Bei Sonnenschein wäre es vielleicht schöner gewesen, aber dieses Grau-in-Grau hatte auch seinen Charme - meine Haare sind auch grau ;-))

Hier der Link zum Interview mit der tz vom 18.01.2018.

11. März: Ausschwimmen im Starnberger See

03. März: Das große Finale - Eishacken und Eisschwimmen im Erlinger Weiher

Ende Februar setzte eine einwöchige Kälte mit nächtlichen Temperaturen um die -15 Grad ein. Kurz vorher waren wir im Wörthsee bei 1 Grad Wassertemperatur und bereits frostigen Temperaturen.

Das Ende der kurzen Kältewelle fiel mit dem Wochenende zusammen, was für unsere Eislochaktion ideal war. Der Erlinger Weiher war mit über 15 cm dickem Eis zugefroren. Wir rückten mit einer großen Axt und zwei Handsägen an, sägten einen Pool aus und hatten unseren Spaß beim Eisbaden.

 

 

Faschingsdienstag: 100 Meter gegen die Wellen

Am Vormittag war es noch nahezu windstill: Wir freuten uns auf Sonnenschein und die 100 Meter, die wir heute schwimmen wollten. Doch als wir uns am Nachmittag am See trafen, überraschte uns ein unangenehmer Nordostwind. Das wird ungemütlich! Wir hatten zwei Optionen: Wir schwimmen vom Steg 3 gegen die Wellen nach Norden zur Steintreppe, wo wir uns relativ windgeschützt abtrocknen und anziehen konnten; oder wir schwimmen mit den Wellen im Rücken auf Steg 3 zu, wo wir dann aber zum Anziehen im Wind standen. Letzteres ist so ungemütlich, dass wir uns für die erste Variante entschieden. Außerdem barg die zweite Option die Gefahr, dass der Wind unsere Kleidung vom Steg ins Wasser bläst...

04. Februar: Starnberger See

Wolkenspiele über dem Oberland. Manchmal waren wir genau zu der Zeit am und im See, als der einzige Schneeschauer des Tages durchzog, und manchmal hatten wir Glück mit den einzigen Sonnenstrahlen des Tages, so wie am heutigen Sonntag.

28. Januar: Wesslinger See

Im Winter ist das Wasser der Seen sehr klar. Nach dem Schwimmen braucht es keine Dusche, sondern nur einen warmen Tee.

24. Januar: Schwimmen im Graupelschauer

Wir sind regelmäßig schwimmen: Einmal am Wochenende, meist im Starnberger See, und einmal unter der Woche, dann im Wesslinger See. Der Wesslinger See ist auf Grund des milden Wetters immer noch offen. Zweimal bildete sich eine dünne Eisschicht, die aber einige Stellen offen ließ. Jeder Winter ist anders, dieser Winter ist deutlich milder als im vergangenen Jahr, das Wasser ist aber ähnlich kalt und immer wieder eine kleine Herausforderung.

13. Januar: Und wieder ein Interview - dieses Mal mit der tz

Im Wesslinger See bei 1 Grad Wassertemperatur.
Untergetaucht!
Das Aufwärmen nach dem eiskalten Bad am Feuer tut gut.

Wird das Winterschwimmen die neue Trendsportart?

Tatsache ist: Winterschwimmen macht Spaß, ist äußerst spannend, die Zuschauer zollen Anerkennung (beim Joggen passiert mir das nie), das Wasser fühlt sich wunderbar an und nebenbei fördert das Winterschwimmen auch die Gesundheit.

Werden in ein paar Jahren die Parkplätze an den bekannten Badeplätzen auch im Winter zugeparkt sein? Fahren die Münchner in Massen an den See, grillen am Beach, bauen Schneemänner, nehmen einen Drink an der Eisbar und gehen zwischendurch schwimmen? Wow, welch ein Bild, das auch bald in den Reiseführern aufgenommen wird, die Bademeister werden auf ihren Hochstühlen im Wintermantel sitzen, und die Sportindustrie wird neue Produkte herausbringen: Badehosen fürs Winterschwimmen, farbenfrohe Winterbikinis und eisfeste Winterluftmatratzen bis Minus 20 Grad.

Was für ein Boom entsteht da gerade? Lassen wir uns überraschen. Ich trage gerne zur Bekanntheit des Winterschwimmens bei und gab dieser Tage der Journalistin Johanna Stöckl ein Interview, das am 18. Januar in der tz erscheint. Johanna Stöckl begleitete das Eisschwimmen auch im, besser gesagt: am Wesslinger See. Zugegeben, es war kein ausgesprochenes Badewetter, denn Nebel lag über dem See und von der Sonne war leider nichts zu sehen. Aber sonst passte es, und der nette Wirt vom Kiosk am Wesslinger See hatte auch ein Feuer gemacht, an dem wir uns nach dem Bad aufwärmen konnten. Anbei ein paar Fotos, die Johanna Stöckl aufgenommen hat.

01. Januar: Neujahrsschwimmen im Starnberger See

Die diesjährige Schwimmsaison in den Seen des Oberlandes sollte auch wieder sehr früh im Jahr beginnen. Nicht erst Mitte Mai, wie sonst üblich, sind am ersten Januar. Mit Stephan schwamm ich an Neujahr am Steininger Grundstück, mit Nicolas ein paar Tage später bei Possenhofen. Wir hatten auch einige Zuschauer, die aber unserem Beispiel nicht folgen wollten. Die Sonne schein und wärmte uns schnell auf. Leider lag noch kein Schnee, so dass wir aufs Filmen verzichteten. Der Schnee wird sicherlich noch kommen.