Schildenstein

Der Schildenstein von hoch oben - vom Guffert - aus gesehen: Ein gemütlicher Berg, doch die letzten Kehren sind steil und man muss vielleicht sogar die Hände zu Hilfe nehmen.

Steckbrief

Höhe: 1613 m

Ausgangspunkt: Parkplatz an der B307 (840 m) gegenüber des Schwarzenbachtals, 2,6 km westlich des großen Wanderparkplatzes Wildbad Kreuth.

Charakter des Weges: Unschwierige familientaugliche Bergwanderung. Forstweg im unteren Abschnitt, leichter Bergweg bis knapp unter den Schildenstein, die letzten Meter etwas steiler, aber wenig ausgesetzt.

Höhenmeter: 7900 Hm (inkl. unbedeutenden 15 Hm Gegenanstiege)

Dauer: Aufstieg zur Königsalm (1114 m) 1:15 h; von dort weiter zum Schildenstein 1:15 h; Abstieg 2:15 h; mit Familie: 3:00 h im Aufstieg und 2:30 h im Abstieg.

Schwierigkeit: W2

Wasserversorgung: Quelle auf dem Weg zum Graseck, Königsalm

Einkehrmöglichkeiten: Königsalm (am Dienstag nicht bewirtschaftet)

Am Gipfelkreuz

Schildenstein Panorama Fiebig

Wegbeschreibung

Wegbeschreibung

Aufstieg zur Königsalm: Am Parkplatz mit Sanitär- und Umziehmöglichkeit nehmen wir den Forstweg, der vor etlichen Jahren als WM-Rodelstrecke genutzt wurde. Durch schattigen Buchen- und Mischwald geht es in angenehmer Steigung hinauf. Nach etwa einer Stunde öffnet sich die Szenerie und wir blicken über die Wiesen der Königsalm. Auch der Schildenstein ist nun zu sehen, ein eher unauffälliger Berg, der rundum eingewachsen ist. Die Forststraße flacht aus; an einem beschilderten Wegabzweig halten wir uns links und erreichen bald die Königsalm.

Von der Königsalm zum Schildenstein: Hinter der Königsalm geht es ein paar Meter hinunter, um über ein Holzbrücklein einen Bach zu überqueren. Fortan wird der Weg schmaler und steiniger. Nach etwa 10 min passieren wir eine Quelle, weitere 10 min später sind wir an der nächsten Weggabelung, an der wir uns rechts halten. Die schöne Aussicht über die Almwiesen bis hinüber auf Roß- und Buchstein begleitet uns aber nicht mehr lange. Wir gelangen bald in den Wald. Der Bergweg führt weiter hinauf, teils auch etwas steiler und oft über schottrigen Grund, der uns aber keine Mühen bereitet. Den Schildenstein bekommen wir erst wieder kurz vor Ende der Tour zu sehen. Von dieser Stelle geht es ein paar Meter hinunter und dann geradewegs hinauf zum Gipfel. Die größeren Stufen im steileren Gelände erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit und bilden einen schönen Schlusspunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung.

Das Gipfelpanorama ist erstaunlich abwechslungsreich: Im Süden dominiert der Guffert, links dahinter spitzelt der Großglockner hervor, zu seiner Rechten ist die Reichenspitze zu sehen. Der Achensee glitzert zu uns rüber und weiter rechts erstreckt sich das Karwendelgebirge mit seinen höchsten Gipfeln. Im Westen grüßen die Zugspitze und das Estergebirge; etwas näher rückt die mächtige Benediktenwand. Roß- und Buchstein sind am besten einsehbar. Auch einen Teil des blauen Tegernsees erblicken wir. Im Osten fällt unser Blick tief hinunter in die Wolfsschlucht, darüber erheben sich die Blauberge mit der Halserspitze als höchster Erhebung ganz links.

Abstieg: Auf dem gleichen Weg, den wir gekommen sind, geht es wieder hinunter. Vorsichtig beginnen wir die ersten Meter, denn bergab ist es oft eine Nuance schwieriger als bergauf. An der Königsalm locken Kaffee und Kuchen, von dem es hoffentlich noch ein Stückchen gibt.

Die Wegbeschreibung kann hier heruntergeladen werden.

Gipfelpanorama nach Norden

Schildenstein Panorama Fiebig

Gipfelpanorama

Ein beschriftetes 360°-Gipfelpanorama ist im Buch "Münchner Hausberge im Panorama" erschienen.